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*.VGA
*) Die Schaubühne als moralische Anstalt betrachtet
*) über
*) das Pathetische
*) das Erhabene
*) Armut und Würde
*) die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen
*) den moralischen Nutzen ästhetischer Sitten
*) Gedanken über den Gebrauch des Gemeinen und Niedrigen in der Kunst
Premiere: steirischer herbst, 06.10.2001, Galerie Bleich-Rossi (Innenhof), Bürgergasse 4, 8010 Graz

*.VGA

Tonfolgen in Bilddaten
Christian Fröhlich, Andreas Gruber, Wenzel Wondra

aus: Gleich scheuen Hirschen in Wäldern versteckt zu leben.
Ein Projekt von Jörg Schlick
(steirischer herbst, 2001)

*.VGA ist eine Bildübertragungsmaschine, die alle Daten, die vor dem “.” stehen in grafische Informationen transponiert. “*” steht hier als Platzhalter für die Tonfolgen C, D, G, A, die Jörg Schlick mit Justus Köhncke in vier elektronischen Kompositionen arrangiert hat.

Die fertigen Produktionen werden für das Projekt *.VGA nochmals in ihre Einzelteile zerschnitten und jeweils “live” zusammengesetzt, sodass, wie in diesem Hör- und Sehbeispiel, Andy Warhols “Dialog” mit Jörg Schlick, noch unmittelbarer ausfällt: “I Yes… I No”.

Außerdem gilt in der Bildübertragungsmaschine *.VGA:
No Audio Input = No Video Output

Anm.: VGA (Video Graphics Array) ist ein analoger Bildübertragungsstandard.