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MARGARETE SCHÜTTE-LIHOTZKY SYMPOSIUM 2018
20 Jahre Margarete-Schütte-Lihotzky-Projektstipendien des Bundeskanzleramtes

Freitag 26.01.2018
16:00-21:00 Uhr
im Margarete Schütte-Lihotzky Raum
Untere Weißgerberstraße 41
1030 Wien

PROJEKTPRÄSENTATION, Christian Fröhlich,
CONDITIONING. of Atmospheres in Architecture (2007)

Tennenmälzerei, Graz Reininghaus, Reaktive Medieninstallation, 2007.
Schütte-Lihotzky-Projekt-Stipendium 2007, Bundeskanzleramt Österreich.

mit.
Johanna Digruber, Martin Kern, Karin Lernbeiß, Evelyn Temmel

Kooperationspartner.
no_LAb Laboratorium für Architektur und Medien, Licht Labor – TU Graz, Österreichisches Filmmuseum, Asset One

Das Gewölbedeckensystem der Tennenmälzerei (Johann de Colle, 1888) besteht aus drei Schiffen und elf Jochen. Auf 2.700m2 Nutzfläche wurde früher händisch Malz erzeugt.
Revitalisierung einer Industriebrache durch ephemere Medien. Die Wiederherstellung des Gebäudes erfolgt dabei nicht durch bauliche Rekonstruktion, sondern durch Konservierung der Ruine und durch zeitbezogene Transformationen, die sich auf die ursprüngliche Funktion des Bauwerkes beziehen. Aus elf trichterförmigen Öffnungen zwischen den Gewölben dringt weißer Nebel. Dieser verwandelt die Industriebrache in einen sakral anmutenden Kunstraum, indem er Erinnerungen an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes auslöst.

Tennenmälzerei, Graz Reininghaus, Reactive Media Installation, 2007.
Schütte-Lihotzky-Project-Award 2007, Austrian Federal Chancellery.

On the 2,700m2 of the Tennenmälzerei (Johann de Colle, 1888) previously malt was generated manually.The reactivation of the listed building takes place through preservation of the ruin and with the help of time-based transformation. White fog is poured in through eleven funnel-shaped openings between eleven vaults. The installation transformed the industrial wasteland into a mystical, contemplative art space.